Korrosion Autoradio

All die kleinen (oder großen) elektrischen, elektronischen oder auch mechanischen Helferlein, die die Crew (fast) ersetzen können

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Korrosion Autoradio

Beitrag von Tamino » 14. Mär 2003, 22:39

Habt Ihr einen Tipp, wie man die Korrosion am Schiffsradio verhindern kann. Jedes Radio , das ich bislang eingebaut habe hatte recht deutliche Korrosionserscheinungen. Das jetzige Grundig-Radio mußte bereits nach kurzer Zeit in Reparatur.
Grüße von der Nordsee
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Beitrag von johannes » 15. Mär 2003, 16:13

einen tipp hab ich dir nicht, jens,

bin aber froh über deinen hinweis, dass autoradios auf booten korrodieren. rassy hat bei mir ein derart gesponnenes gerät eingebaut, das ich nicht ohne handbuch bedienen kann. dank deinen erfahrungen kann ich ja hoffen, dass bald einmal ein brauchbares neues fällig wird.
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Beitrag von Tamino » 15. Mär 2003, 16:16

Leider hat das mit meinem Grundig nicht geklappt. Hätte gerne ein Becker-Radio eingebaut. Die sind qualitativ gut , haben ein hervorragendes Radioteil und vor allem... einen Drehregler für die Lautstärke und ganz wenig Knöpfe.
Grüße von der Nordsee
Jens

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Beitrag von johannes » 15. Mär 2003, 16:36

du sagst es, genau von so was träum ich seit nun bald einem jahr. ich hoffe aber, der zeitpunkt sei nicht mehr all zu fern, wo ich aktiv wasserverschmutzung betreibe. ich hab bereits mass genommen. die lucke direkt oberhalb reicht, um das ding rauszuschmeissen. greenpeace möge mir das verzeihen.
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Beitrag von Lothar » 15. Mär 2003, 19:16

Hallo, ich würde es mal mit den kleinen Beuteln versuchen.Die liegen bei neuen Geräten immer dabei und sind ja auch gegen Feuchtigkeit gedacht. Das Gerät aufschrauben und mehere auf die Printplatte legen. Zusätzlich einen großen um das Gerät herum binden. Wenn das nicht hilft nur noch Radios bei Aldi oder Lidel kaufen.
Gruss
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Beitrag von Tamino » 15. Mär 2003, 20:32

Wenn man diese kleinen Beutel auf die Platine legt, hat man dann nicht dort die Feuchtigkeit besonders gesammelt und schädigt die Platine noch mehr?
Grüße von der Nordsee
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Beitrag von johannes » 15. Mär 2003, 20:47

hallo sportsfreunde,

diese "kleinen beutel" enthalten ein granulat namens silicagel. sie haben die eigenschaft kleine mengen feuchtigkeit aufzunehmen. dann ist aber schluss, ausser man regeneriere sie beispielsweise im backofen. silicagel eignet sich zum binden der restfeuchtigkeit in an und für sich dichten gebinden wie verschweisste plasticbeutel oder ähnliches. (im palstek hat mal einer vorgeschlagen, silicagel in den salzstreuer zu tun um das klumpen des salzes zu verhindern. der arme hat das nie mit ein paar reiskörnern versucht) da autoradios nicht luftdicht verschlossen sind, ist ein feuctigkeitsbindendes granulat aber kaum die erfolgversprechende lösung des problems.
ps: es gibt neben silicagel auch noch andere, mineralische produkte, die in der wasseraufnahmefähigkeit vergleichbar sind.
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Beitrag von Markus » 15. Mär 2003, 20:59

Wenn es Euch primär um die Platinen geht und ihr auch bereit seid das Gerät aufzuschrauben, dann könnt ihr Sprays von Kontakt Chemie verwenden, die jeder Elektronikladen (also auch Conrad) vorrätig hat.

Bild

und im Detail...

http://www.rolf-richter.de/html/kontakt_chemie.html

Da gibt es Schutzlacke und -öle für die Platinen sowie Schmiermittel für die Kontakte!
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Beitrag von johannes » 15. Mär 2003, 21:07

markus, biiiiiitttte,

vergäll mir nicht die vorfreude auf ein neues, vernünftiges bordradio.
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Beitrag von Markus » 15. Mär 2003, 21:35

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: sorry... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ist ja auch für das "neue" gedacht... :tongue:

Bei mir wartet auch noch eines auf seinen Einbau... ein witziges Teil... mit Fernbedienung... kann man vom Cockpit oder der Vorschiffskoje aus bedienen ohne es dort einbauen zu müssen :mrgreen:
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Beitrag von Tamino » 15. Mär 2003, 22:52

hm, mal ne ganz dumme Frage: Kann ich das auch in meinen CD-Player sprühen , der immer in den ersten Minuten einer CD springt. Mein ehemaliger Hifi-Händler hatte mal so was reingesprüht, danach ging es etwa 6 Monate. Allerdings ist es ein High-End-CD-Player von Camtech.
Grüße von der Nordsee
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Beitrag von Markus » 15. Mär 2003, 23:06

Das scheint ein Problem der Linsensteuerung zu sein und er wird vielleicht das IPA-Spray (Isopropanol) verwendet haben. Aber dafür will ich keine Verantwortung übernehmen und empfehle Dir, diesen Händler (oder einen anderen netten) einfach mal zu fragen. Ich habe mit HF- oder Video/CD/DVD-Technik nix am Hut. Nur bei NF-Technik setze ich selbst den Lötkolben an :wink:
Auf jeden Fall ist ein guter Techniker-Haushalt mit einigen dieser Döschen ausgestattet :mrgreen:
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Beitrag von johannes » 16. Mär 2003, 00:22

Markus hat geschrieben:Auf jeden Fall ist ein guter Techniker-Haushalt mit einigen dieser Döschen ausgestattet :mrgreen:
und seit sie mit propan- oder butan unter druck gehalten werden, sind sie auch besser umweltverträglich.
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Beitrag von Lothar » 16. Mär 2003, 10:24

Guten Morgen,
Markus hat schon recht, mit seinen Sprays. Ich weiß von dem Lowe Kurzwellenempfänger, daß es zwei Ausführungen gibt. Marine und Normal. Bei der Marine Version ist die Printplatte mit Lack eingesprüht. Was sie aber mit den Potis gemacht haben weiß ich nicht. Es gibt vielleicht verschlossene. Das gleiche bei meinem Navtex/Kurzwellenempfänger Quadrad 2, da ist die Printplatte auch gelackt. Bis auf die 9 pol. Buchse und zwei Mini-Schalter alles dicht.
Mit den Sprühmitteln ( Fluid 101, Lötlack SK10 und Plastik 70) währe ich vorsichtig. Einmal falsch gesprüht kann schlimme Folgen haben. Das sollte in einer Fachwerkstatt gemacht werden.
Ich würde es trotzdem auch mit den Beutelchen versuchen. Man kann das ganze ja kontrollieren und bei Bedarf wechseln.
Gruss
Lothar

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Beitrag von Lothar » 16. Mär 2003, 10:44

Markus, Du hast ein Radio mit Fernbedienung. Währe es nicht eine Möglichkeit Dein Radio in einen wasser-und luftdichten Behälter zu bauen.Ein Problem könnte die Kühlung werden. Die Kühlrippen müßten nach außen verlegt werden. Man kann das ganze ja mal testen und dabei die Innentemperatur (bei mittlerer Lautstärke) mit einem Meßgerät kontrollieren. Es gibt sogar eine Formel, mit der man dann die Größe der Kühlrippe ausrechnen kann.
Gruss
Lothar

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