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RL70CRC, Radar mit Plotter

All die kleinen (oder großen) elektrischen, elektronischen oder auch mechanischen Helferlein, die die Crew (fast) ersetzen können

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RL70CRC, Radar mit Plotter

Beitrag von Lothar » 5. Mai 2004, 07:18

Jetzt wird es spannend. Ich baue z.Zt. ein Raymarine RL70CRC, Radar mit Plotter ein. Um die Radar-Overlay und MARPA-Funktionen nutzen zu können kommt ein Gyro Plus 2 mit Fluxgate-Sensor dazu.
Einbauort ist eine Hans-Cristian. Die Radarantenne kommt auf einen Niro-Mast am Heck und das Sichtgerät in ein Panel am Kartentisch.
Zu den einzelnen Bauabschnitten werden ich Fotos machen und hier im Forum veröffentlichen.
Wenn jemand schon Erfahrungen mit diesem System gemacht hat, währe es toll, wenn er dies auch in diesem Forum schreiben würde.

Gruss aus Lemmer
Lothar

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Beitrag von johannes » 5. Mai 2004, 10:25

hallo lothar

seit zwei jahren nutze ich intensiv so ein gerät mit der 4kw antenne am achterstag. über meine probleme habe ich im technik forum geschrieben.

was ich heute anders machen würde betrifft das sichtgerät. im keller würde ich keines mehr montieren. bei mir ist praktisch immer das tochtergerät im cockpit in betrieb. nur da bringt es den optimalen nutzen. dazu hat man mich seinerzeit fast zwingen müssen. (yacht-forum) heute weiss ich aber, dass es richtig ist.
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Beitrag von Lothar » 22. Mai 2004, 09:50

Einbau der Instrumente in ein Kartentisch-Paneel

Bild
Fastnet GMDSS Marine Radio Decoder FMD 55 P
Raymarine Farbradar/Seekartenplotter SL 72 CRC Plus mit 7" Zoll Farb-LCD TFT-Aktiv-Matrix
Koden GPS Navigator KGP 913



Randome Antenne/2kW (Der Mast ist noch in Arbeit)

Bild

Fortsetzung folgt....

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Beitrag von johannes » 12. Jul 2004, 20:28

hallo freunde, etwas aus meiner erfahrung mit raymarine.

boot am 26. märz 2002 neu übernommen.

april 2004: Fernsteuerung st60 zu autopilot, displaybeleuchtung defekt. keine garantie. ganze fernsteuerung muss neu gekauft werden. die leuchtfolie ist fest auf dem print montiert und nicht einzeln erhältlich. ganzer print ersetzen wäre möglich, ist aber nirgends vorrätig, also ersatz des ganzen gerätes für ca 400€

mai 2004: radar-plotter rl 70c fällt aus. aufgetretener fehler ist natürlich sonst noch nie vorgekommen (das gerät verliert andauernd die position) leider keine garantie. hauptplatine ersetzt, preis mit arbeit ca 1000€

freunde, wenn das so weitergeht, werde ich bald zum vorsätzlichen wasserverschmutzer.
(simrad-vertreter können ruhig schon startlöcher graben)
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Beitrag von Lothar » 13. Jul 2004, 15:19

Hallo Johannes,
zwei Jahre mit Deiner Raymarine Anlage im Mittelmeer,bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit, da mußt Du schon mal mit Ausfällen rechnen. Mich stört es auch, daß man keine einzelnen Ersatzteile mehr bekommt. Es muß gleich das ganze Gerät oder die Printplatte komplett ausgetauscht werden.

Der Einbau in die "Hans Cristian" ist fast beendet, es muß nur noch der Radarmast seitlich durch zwei Nirostangen abgestützt werden. Um die VDO-Logic-Echolot und Winddaten auf dem Raymarine Plotter anzuzeigen, habe ich ein Seatalk-Interface (Eingang NMEA 183-Ausgang Seatalk) eingebaut.
Nächste Woche werde ich eine Testfahrt mit den Grundeinstellungen machen.

Bei der Testfahrt habe ich die Einstellungen (Radar und Fluxgatekompass) laut Handbücher gemacht. Es gab keine Probleme. Die Kompassabweichung z.B. ist Null Grad.
Der Einsatz von Radar und Plotter (Radar-Overlay) entlang der Englischen Küste brachte ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis. Die Anzeige von Schiffen mit der Geschwindigkeit und dem Kurs, war einwandfrei.
Der RL70CRC ist ein nützliches und zuverlässiges Hilfsmittel, man kann es nur empfehlen.

Gruss aus Lemmer
Lothar


Einbau der Instrumente, am Kartentisch:

Bild

Radarantenne am Heckkorb:

Bild
Zuletzt geändert von Lothar am 30. Aug 2004, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von johannes » 13. Jul 2004, 19:14

Lothar hat geschrieben:.....zwei Jahre mit Deiner Raymarine Anlage im Mittelmeer,bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit, da mußt Du schon mal mit Ausfällen rechnen. Lothar
hallo lothar,

das darf doch nicht dein ernst sein. wenn meinem autoradio auf dem boot nach zwei jahren der schnauf ausgeht, hab ich verständnis dafür. aber nicht speziell für marine anwendung gebaute geräte. worin liegt denn der preisunterschied dieser komponenten zu standardelektronik begründet?
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Beitrag von Lothar » 14. Jul 2004, 08:50

Hallo Johannes,
so weit ich weiß werden bei Raymarine alle Geräte umfangreich getestet, mit Luftfeuchtigkeit, Hitze (Backofen), Kälte und Erschütterung. Das es dann trotzdem zu Ausfällen kommen kann ist doch normal. Die Technik ist nun mal noch nicht soweit, daß sie Bauteile herstellen kann die nicht ausfallen. Ob es jetzt ein billiges Autoradio ist oder Dein teures Radargerät. Vielleicht sollten die Firmen in die Geräte einen Stundenzähler einbauen, den man auslesen kann. Ich hatte letztens einen Fall, daß ein Kunde ein Gerät zweieinhalb Jahre hatte, es aber nur ca. 4 Wochen benutzt hatte. Das ist natürlich ärgerlich, die Garantie war abgelaufen, also neu.
Bei einem Firmenwechsel wirst Du vor dem gleichen Problem stehen.

Gruss
Lothar

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Beitrag von johannes » 14. Jul 2004, 13:13

hallo lothar,

ob andere fabrikate besser sind, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. sicher ist, dass ich schon früher immer wieder probleme mit autohelm hatte und aus diesem grund ein anderes farikat wollte. leider ist aber raymarine dermassen aggressiv im verkauf, dass meine werft nur noch solche geräte anbot. der verkauf oder das marketing ist es, was raymarine gross gemacht hat. nicht die gerätequalität. dass an der philosofie der firma etwas faul ist, kann man alleine schon daran ableiten, dass der laden innert 5 jahren zwei mal verkauft wurde. wenn da substanz und knowhow vorhanden wäre, hätte raytheon die nie und nimmer ans management verscherbelt.
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