Wie wird Segler mit dem Flugrost fertig?

All die kleinen (oder großen) elektrischen, elektronischen oder auch mechanischen Helferlein, die die Crew (fast) ersetzen können

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Beitrag von Dorade » 18. Jan 2015, 08:38

Ist der Flugrost bei Salzwasser nicht einfach vom Material abhängig ? Niro V2A-Teile, die ich nachgrüstet habe, zeigen diesen Rost, V4A-Teile nicht.
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Franz A.
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Re: Wie wird Segler mit dem Flugrost fertig?

Beitrag von Franz A. » 25. Jan 2015, 16:35

Mir hat mal ein Fachmann gesagt, absolut rostfreier Stahl gäbe es nicht.

Natürlich ist ein V4 - Stahl korrosionsbeständiger als ein V2 - Stahl.

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Re: Wie wird Segler mit dem Flugrost fertig?

Beitrag von Dorade » 23. Jan 2019, 12:10

Hochprozentige Phosphorsäure bekommst Du in der Apotheke, gegen Ausweis und einer Erklärung mit Unterschrift.
Wandelt den Rost gut um...ist verdünnt auch Inhalt der Rostumwandler für's Auto.
Auch erfrischender Bestandteil in der Coca Cola....damit kannst Du auch reinigen !! :D

Eine Topfreiniger-Stahlwolle ist nicht zu empfehlen. Der Abrieb dieses niedriglegierten Stahls setzt sich beim Scheuern in die VA-Poren und -Riefen. Dann rostet's erst richtig - durch die Galvanik... :(

Wie schon geschrieben, habe ich nach 5 Wochen Adria Flugrost auf allen von mir nachgebauten V2A!-Teilen.
An den 40 Jahre alten Originalteilen von der Werft habe ich keinen Rost. Vermute V4A - wie's damals üblich war.
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Re: Wie wird Segler mit dem Flugrost fertig?

Beitrag von Markus » 23. Jan 2019, 16:16

Schön, dass Du den Thread nochmal hochgeholt hast, da ich darüber grübele, wie ich dem Rost an meinem Wohnmobil zu Leibe rücke... :confused2: :thumbs:
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