Ist ein Kurbelkiel weniger seetauglich?

Gerade wenn man alleine segelt, ist die Sicherheit ein heikles Thema...

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Timshal
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Ist ein Kurbelkiel weniger seetauglich?

Beitrag von Timshal » 22. Jul 2004, 14:23

Hi, wieder mal.
Meine Dehler 25 hat Wasserballast und einen Uside-down-Kiel, der mit 236 Umdrehungen abgelassen wird. Das aufrichtende Moment ist kollossal, also kein Nachteil. Beim Absacken in tiefe Wellentäler gibt der Kiel allerdings ein Dumpfes Bummern ab: er schlägt mit seiner achteren Kante gegen die Führungsbacken. Die Gewindestange (durch Inspektionsluk kontrolliert) und die vordere Führung des Kiels zeigen dabei überhaupt keine Reaktionen, sie bleiben rocksteady an ihrem Platz.
Die Backen achtern im Kielkasten haben ca. fingerdick Spiel und ich habe vor, beim nächsten Törn 2 kleine PE-Schaumstücke dazwischenzuklemmen, das beseitigt wenigstens das Bollern. Mir erscheint das ungefährlich, aber es ist ein lästiges Geräusch und dauernd schwingt die Frage mit (und bummert ebenso dumpf, wie der Kiel selbst): Ist der Kurbelkiel ein Sicherheitsrisiko?
Ich bin gespannt auf Eure Meinung.
Georg, Timshal

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