Magenprobleme auf Langfahrten

Wenn der Vorschoter mal wieder keine Zeit hat...

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astrophil79hh
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Magenprobleme auf Langfahrten

Beitrag von astrophil79hh » 8. Dez 2006, 00:40

Des öfteren hört man von Einhandseglern, dass sie auf längeren Strecken mit erheblichen Magenproblemen zu kämpfen haben. Dies hat höchstwahrscheinlich mit der einseitigen und unausgewogenen Ernährung zu tun. Daher möchte ich noch einen kleinen einfachen Tip geben, wie man dieses Problem durch Prävention vermeiden kann.
Das Geheimrezept lautet Curry!
Curry Inhaltsstoffe sind in der Regel:Kurkuma, Pfeffer, Chili, Kardamom, Koriandersamen, Ingwer, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat, Piment, Nelken,....viele dieser Gewürze haben antibakterielle Wirkung, sowie weitere positive Eigenschaften die auf die biochemischen Prozesse in unserem Körper wirken. So sagt man z.B. dem Ingwer die Eigenschaft zu, gegen Seekrankheit und Entzündungen zu helfen.
Ein weiterer Vorteil eines Curry Gerichtes ist, dass es alle Geschmackssinne befriedigt. Es ist in der Regel süß, scharf, salzig und hat auch eine leichte Bitternote. Dadurch vermeidet man den Heisshunger auf etwas Süsses nach einer salzigen Mahlzeit, bzw. den Appetit auf etwas salziges nach süßem Essen. Der Hunger wird somit nachhaltig gestillt.
Außerdem wertet Curry Lebensmittel auf, die sonst nur sehr einfältig verarbeitet werden, z.B. Zwiebeln. Womit ich auch schon beim Rezept wäre.
Für 1 Person:
Zutaten:
1 Zwiebel hälften und in grobe Halbringe zerteilen.
1 Apfel schälen und in mundgerechte Stücke zerteilen
6 getrocknete Datteln entkernen und halbieren
2EL Öl
1EL Standardcurry(das gelbliche/rot ist zu scharf)
1TL Mehl
etwas Milch wenn vorhanden, ansonsten Wasser
Salz Pfeffer

Die Zwiebeln im Öl 1Min. anbraten, dann das Currypulver dazugeben, und gut vermischen.
Anschließend das Mehl zugeben und warten bis es die Zutaten abbindet.
Nun schluckweise die Milch(oder Sahne, oder Wasser) zugeben, und das Curry kurz köcheln lassen bis eine schöne sämige Konsistenz entsteht.
Anschließend die Datteln/Äpfel zugeben, kurz weiterkochen und mit Salz, Pfeffer abschmecken.et voila.
Dazu Reis, Cous Cous, Brot oder Kartoffeln.

Geht relativ schnell und lässt sich mit Lebensmitteln herstellen die relativ lange haltbar sind. Außerdem schmeckt es gut.
Und persönlich werde ich es auch nicht leid Curry zu essen.
Momentan als Studi, steht es alleine schon aus Kostengründen mind. 2x die Woche auf meinem Speiseplan.
Ich habe zudem den Eindruck das es das Immunsystem stärkt, da ich seit langem nicht mehr krank war.
Meiner Ansicht nach bilden Currys durch ihre ausgewogene Nährstoffzusammensetzung eine ideale Bereicherung des Speiseplans dar.

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