welches rigg für alleinbedienung

Einhand-Segler diskutieren über sinnvolle und überflüssige Ausrüstung und geben Erfahrungen weiter

Moderatoren: Lothar, Markus

Antworten
langkiel
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 2
Registriert: 8. Okt 2005, 09:18

welches rigg für alleinbedienung

Beitrag von langkiel » 8. Okt 2005, 09:29

das boot sollte zwischen 6 und 8m sein , der typ ist schon ziemlich festgelegt, nämlich sturgeon 22 oder midget 20 oder flicka 20 (die werd ich wohl nicht bekommen), alle natürlich gebraucht.
mir geht es aber vor allem um ein bedienerfreundliches rigg, da ich in erster linie allein unterwegs sein werde, im wattenmeer und in der adria.

hsfmueller
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 4
Registriert: 2. Feb 2005, 14:18
Wohnort: Hamburg

Welches Rigg

Beitrag von hsfmueller » 30. Nov 2005, 19:49

Hallo, es kommt sehr auf Dein Revier an.Wenn Du aber schon kein Cat-Boot(d,h. mit einem weit vorne sitzendem Mast und nur einem Segel), z.B. Seezunge, ausgesucht hast, würde ich ein Boot mit 7/8-oder 5/6-Rigg (Deine favorisierten Bootstypen kenne ich nicht) nehmen und ggf. eine Selbstwendefock nachrüsten. Zumindest das Arbeits-Vorsegel sollte rollbar sein, sodass man als Einhandsegler nicht so oft aufs Vordeck muß. Zu diesem Zweck sollten auch die Fallen aus dem Cockpit zu bedienen sein.
Einarmsegeln(Newcomer)

Loctite
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 5
Registriert: 12. Jan 2006, 20:59

Beitrag von Loctite » 12. Jan 2006, 21:34

hallo langkiel
wäre ich an deiner stelle wäre eine rollanlage für das vorsegel und 2 schnellreffs für das groß wichtig ( alles aus dem cockpit bedienbar), das kannst du aber , falls nicht vorhanden, auch immer nachrüsten.

Molly
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 9
Registriert: 19. Feb 2004, 14:28
Wohnort: Arnsberg
Kontaktdaten:

Beitrag von Molly » 15. Jan 2006, 20:21

Hallo Langkiel!

Ich halte TOP-Takelung für Einhandsegler besser als 7/8, da sie einfacher zu trimmen ist. 7/8 ist aufwendiger. Selbstwendefock ist von großem Vorteil, möglichst mit Rollreff. Selbststeueranlage ist ein Muß!

Gruß
Molly

Loctite
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 5
Registriert: 12. Jan 2006, 20:59

Beitrag von Loctite » 16. Jan 2006, 15:39

hallo molly , die äußerung greif ich mal auf . meine alten boote hatten alle toptakelung , da war nicht viel was zu trimmen . mein neues ( altes) boot hat 7/8 aber ich konnte da noch nicht viel ausprobieren , hatte auch damit bis jetzt 0 erfahrung. ist ohne backstagen . was ich so gelesen habe bis jetzt, gehen die meinungen auseinander . ich selbst erlaube mir noch kein urteil , mich würde aber euer urteil intressieren.ich wusste noch nicht mal ( mangels unterlagen) wie man die wanten richtig spannt , habs erstmal frei schnauze eingestellt , war natürlich falsch . naja , in diesem frühjahr bin ich klüger.
schöne grüße loc

Ostseesegler
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 1
Registriert: 20. Jan 2006, 10:26

Beitrag von Ostseesegler » 20. Jan 2006, 10:43

Hallo Einhandsegler,

ich bin neu hier und gebe trotzdem mal meinen Senf gleich hier hinzu ...

Ich denke für einennEinhandsegler kommt es nicht so sehr drauf an ob Topp- oder Partitialrigg ...

Wichtig halte ich nur bei Beiden eine sinnvolle Leinenführung für die unterschiedlichsten Tätigkeiten.

Und letztlich ist es doch so, habe ich mich an das eine oder andere Rigg gewöhnt, sind die Arbeitsgänge in Fleisch und Blut übergegangen.


Eine andere Frage stellt sich mir da bezüglich der Festigkeit der Materialien, die ja bei einem Topprigg meist etwas grober ausfallen - täuscht dies Sicherheit vor oder sind die etwas schlankeren Masten und auch die Wanten von gleicher Sicherheit?

Gruß Micha

INK
Freischwimmer
Freischwimmer
Beiträge: 2
Registriert: 2. Mär 2009, 14:20
Wohnort: 78532 Tuttlingen

Beitrag von INK » 5. Mär 2009, 09:16

Ich bin ebenfalls neu in diesem Forum, als Einhandsegler möchte ich mich jedoch als sehr erfahren bezeichnen.
Mein Schiff:Fairways Fisher 30 mit Ketsch Rigg, Rollvorsegel und Groß mit konventionellem zweireihigem Bindereff, der Besan ist nicht reffbar. Dieses kleine, nur 7 qm große Segel dient bei "normalen" Windstärken zum Trimmen. Ich kann dadurch den Ruderdruck beeinflussen und Lee- und Luvgierigkeit steuern.
Bei viel Wind wird das Gruß weggenommen, unter Vorsegel und Besam läuft das Schiff wie auf Schienen.
Alle Fallen und Reffleinen werden am Mast bedient, was ich nach vielen Chartertörns auf anderen Yachten nicht als störend empfinde, da die Nachteile der Umlenkungen wegfallen.
Nun ist die Fisher 30 mit ihren 8 Tonnen en stäbiges Schiff, die hohe Seereling und das Schanzkleid tragen erheblich zur Sicherheit bei. Der durchgehende Langkiel ebenfalls.
Ins Vorschiff gehe ich, mit Ausnahme wenig Wind und Hafen- und Ankermanöver, stets mit eingepickter Lifeline, das Schiff wird dann mit dem Autopiloten auf Kurs gehalten.
Als "Backup" bei Hafenmanövern habe ich ein Bugstrahlruder.
Die Maße der Fisher: 9,14 x 2,97 x 1,34 m Alter des Bootes 34 Jahre.
Alter des Sippers und Eigners: 72 Jahre. Bevorzugtes Revier: Boodensee.
Loggestand: 11 000 Seemeilen.
Insgesamt gesegelte sm: ca 50 000
Zusätzlich ca 80 000 sm auf Containerschiffen.
Navigationselektronik: Alles, teils mehrfach, ausser Radar und AIS
Gruß
INK
http://www.hochseesegeln.com

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste